frisch fröhlich und gesund

FRAU.BACH

frisch fröhlich und gesund

Eine musikalisch-filmische Performance über den Tod und das Sterben
So ernst und so heiter wie das Leben

Silvia Pfändner: Gesang, Trompete, Texte, Performance
Hubl Greiner: Schlagwerk, Laptop, Filme
Thomas Maos: Gitarre, Elektronik, Komposition
Veronika Reichard-Bakri: Dramaturgie
Ralf Wenzel: Technische Leitung

 

 

Frau Bach, Leipzig

FRAU BACH

 

Der Tod ist furchtbar, aber auch ganz normal. Wir begegnen ihm in unserer Kultur nur selten, obwohl er allgegenwärtig ist. FRAU.BACH setzt sich mit dem Sterben auseinander und macht unterschiedliche Wahrnehmungen sichtbar. Ihr Umgang mit dem Thema ist dabei manchmal auch erstaunlich komisch und leicht.

Ihre Musik hat eine bodenständig-bluesige Note, leuchtet wie der goldene Herbst und lebt nicht wenig von der charakteristischen Sing- und Sprechstimme Silvia Pfändners. Speziell für das Programm hat Pfändner auch das Trompetenspiel erlernt. In diesem nicht ganz zu fassenden, atmosphärisch starken Genre ist irgendwo eine Marchingband aufgehoben, die traditionell zu Trauermärschen spielt. Auch hört man ausufernde Klänge einer Stromgitarre, schamanisch an­mu­tende Trommeln, archaische Gongklänge, Streicher- und Gesangsfetzen, Sirenen, Technorhythmen – mal extrem laut und verzerrt, mal absolut leise, sphärisch. Das Publikum hört zu, verharrt, staunt – vom Anfang bis zum Ende.

Filminterviews zeigen verschiedene Menschen, verschiedene Geschichten, verschiedenen Umgang mit dem Sterben. Sie zeigen weniger den Tod als den Mensch, der zurückgelassen wurde. Schicksale: Eine Frau, deren Mann plötzlich starb. Eltern, die über den Tod ihres Sohns sprechen. Eine Frau, die ihr Kind, das sich kurz vor der Geburt an der Nabelschnur „strangulierte“, schließlich „normal“, aber eben tot zur Welt brachte…

Die Filme haben qua Authentizität und Thema eine solche Kraft, dass die große Fragestellung des Abends lautet, wie die Musik dagegen standhalten, mithalten kann.

„frisch, fröhlich und gesund“ – dem Tod muss man etwas entgegensetzen

Textauszüge von Peter Ertle (Schwäbisches Tagblatt)

AUSSCHNITTE AUS DER CD (live aufgenommen)

 

 

KONZERTE:

Fr. 29. April 2022 | 20 Uhr | Kulturhof Gohlis, Leipzig
Mi. 14. Sept. 2022 | Kulturzentrum MERLIN, Stuttgart
Do. 12. Jan. 2023 | Kulturzentrum Franz K, Reutlingen

FEEDBACK:

Ich war am Sonntag Abend bei ihrer Vorstellung im Club Voltaire – es war so toll, ich konnte mir ja nicht so recht vorstellen, was mich da erwartet… die Musik und ihr toller Gesang war so gigantisch. Ich liebe diese elektronischen Klänge, auch das Thema sterben ist so wichtig, aber keiner mag drüber sprechen …
Susanne M.

Ihr habt mit diesem Abend den Tod genau da hingeholt wo er hingehört – nämlich mitten ins Leben!
Bernd S.

Super, nur zu empfehlen…
Karin Erika Geiger

Es war toll! Vielen Dank für diesen nuancierten, gewaltigen und auch lustigen Abend, der uns wohl oder übel alle angeht! Unbedingt ansehen, wenn’s denn mal wieder geht!
Jutta Habicht

Wir sind hin und weg. Wann tretet ihr wieder auf, wir wollen dabei sein!
Manfred S.

Super gut, dass ihr drüber redet und Kunst daraus macht. Thumbs up, let´s live before we die!
Karin B.

Bravo, tolle Musik, tolle Bilder, tolle Interviews, schöne Atmosphäre, einfach geil…
Michael B.

Hut ab für euer Kunst und Wirken, bin echt beeindruckt, ganz ehrlich, ihr seid ganz besondere Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten. Euer Programm ist sinnlich, tiefsinnig und amüsant.
Mohamed O.

Bin total beeindruckt, echt gut, echt gut!
Rudi G.

Eure Aufführung gestern hat mir so gut gefallen, dass ich mir auch die CD gekauft habe!! Vielen, vielen Dank! Ganz berührend und großartig, wie ihr die vielen Aspekte des Themas lebendig habt werden lassen. Sehr gerne möchte ich das noch einmal erleben.
Gila B.

Ein großes Danke an euch, es war ein beeindruckender Abend, sehr bewegende Interviews, auch die Bandbreite, die ihr da reingebracht habt. Viele schöne musikalische Momente und toll, dass ihr euch überhaupt dem Thema Tod gewidmet habt. Mir ging es so, dass ich hinterher die Präsenz von Tod und Sterben so mitten unter uns, im Leben deutlicher wahrgenommen habe.
Annerose W.

Vielen Dank für Euere gelunge, nachdenklich, traurig und fröhlich stimmende Performance in der Eberhardtskirche letzten Samstag.
Reiner W.

 

Frau.Bach

Frau.Bach

Fotos: Matthias Knodel

 

Silvia Pfändner, Sängerin, Stimmkünstlerin und Schauspielerin, bringt ihr ureigenes musikalisches Labyrinth auf die Bühne, bei dem nicht nur die pure Schönheit des Klanges im Vordergrund steht. Mit vielgestaltigen Klangfärbungen, rhythmischen Nuancen und dadaistisch anmutenden Sprachfragmenten verbindet sie ihren Gesang mit dem Theater. Silvia Pfändner war Ensemblemitglied am Landestheater Tübingen und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg im Bereich Neue Musikformen. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. silviapfaendner.de

Thomas Maos, Klangkünstler, Gitarrist und improvisierender Komponist bewegt sich zwischen populärer und experimenteller Musik. Seine aktuelle Solo CD „glühen“ ist auf der Longlist und für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2021 nominiert. Sein internationales CAMP Festival für visual music wurde u.a. 2013 auf die Kunstbiennale nach Venedig eingeladen. Für das aktuelle Projekt erhielt Thomas Maos das Stipendium „zur Förderung der künstlerischen Praxis“ vom MWK Baden-Württemberg. www.elektrogitarre.de

Veronika Reichard-Bakri ist freischaffende Regisseurin, Schauspielerin und Theaterpädagogin BuT. Sie arbeitet interdisziplinär an der Schnittstelle von Theater, kontemporärem Clownspiel und Nouveau Cirque. Engagements u.a. am Staatstheater Hannover, Münchner Kammerspielen und Landestheater Tübingen. Bild und Groteske geben sich in Ihren Inszenierungen die Hand. Für das Projekt erhielt sie das Stipendium „zur Förderung der künstlerischen Praxis“ vom MWK Baden-Württemberg.

Hubl Greiner ist ein musikalischer Grenzgänger, der sich mit Lust über den Abgrund beugt und manchmal auch weiter. Neben FRAU.BACH kennt man ihn als ehemaligen Kopf der deutschen Kult-Band THE BLECH, sowie als Musiker und Produzent zahlreicher Projekte. Der unkonventionelle Schlagzeuger wurde 2 Mal auf die Documenta eingeladen, hat 7 Dokumentarfilme veröffentlicht und zahlreiche CD´s veröffentlicht. www.hubl.com

 

Presse (PDF)

Programm Flyer (PDF)

Technical Rider FRAU.BACH

 

FRAU.BACH bedankt sich herzlichst bei allen interviewten Menschen für ihre Teilnahme

 

Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms Neustart Kultur.

Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms Neustart Kultur

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