FRAU.BACH

Geschichten über den Tod und das Sterben

 

„Das Stück „frisch fröhlich und gesund“ ist unglaublich gut, da das Thema grandios umgesetzt ist und sehr tief berührt. Tolle Inszenierung. Ein Erlebnis. Bravo an die künstlerische Umsetzung.“ UTE

 

 

frisch fröhlich und gesund

 

Die Filme und persönlichen Schilderungen
des KünstlerInnenkollektivs FRAU.BACH zeigen ergreifende Schicksale über den Tod und das Sterben und entwickeln dank der Authentizität der erzählenden Personen eine immense Kraft.

Die Musik
hat eine bodenständig-bluesige Note, leuchtet wie der goldene Herbst. Irgendwo hört man eine Marchingband, die Trauermärsche spielt. Man hört die charakteristische Sing- und Sprechstimme Silvia Pfändners, ausufernde Klänge einer Stromgitarre, schamanisch anmutende Trommeln, Streicher- und Gesangsfetzen, Sirenen, Trance-Rhythmen – mal extrem laut und verzerrt, mal absolut leise, sphärisch. Das Publikum hört zu, verharrt, staunt – vom anfang bis zum Ende.

(Text: Peter Ertle, Schwäbisches Tagblatt)

 

Konzerte

 

Club Voltaire, Tübingen
Do. 11.7.2024, 20 Uhr

Club Voltaire, Tübingen
Fr. 12.7.2024, 20 Uhr

Theater Lindenhof
72393 Burladingen-Melchingen
Fr. 27.9.2024 um 19:30 Uhr

 

Feedback

 

Hut ab für euer Kunst und Wirken, bin echt beeindruckt, ganz ehrlich, ihr seid ganz besondere Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten. Euer Programm ist sinnlich, tiefsinnig und amüsant.
Mohamed O.

Die Aufführung FRISCH FRÖHLICH GESUND war grandios! Ein mitreißendes Spektakel über den Tod und das Sterben mit hervorragenden Musikern.
Mary

Seit langem mal wieder im Theater gewesen. Frisch, fröhlich & gesund war großartig. Aber es läuft nur 2 Mal. Warum? Ist das vielleicht eine Art Test? Erfolgreich bestanden!
Marion S.

 

MEHR FEEDBACK

Meine Freundin und ich hatten das Vergnügen, gestern die Vorstellung von Frau.Bach in der Theater Werkstatt besuchen zu dürfen. Wie die Themen Tod und Sterben künstlerisch aufbereitet wurden, hat uns sehr beeindruckt. Bitte mehr von Frau.Bach, mehr solche mutigen, experimentellen Stücke!
Verena J.

Euer Theaterexperiment ist bei mir voll erweiternd angekommen. Ich hatte drei Erlebnisse mit Nahtod-Erfahrungen in meinem Leben. Zwei davon sind bei euren experimentellen Klängen gestern Abend in meinem geistigen Auge wieder zum Vorschein gekommen. Diesmal heilend und anerkennend, ihren tieferen Sinn gefühlsmäßig und einfach zu verstehen. Mein permanenter Unterbauch-Druck löste sich auf und lässt mich heute kraftvoller sein. Eure Darbietung geht mit den musikalischen Klängen in die unterbewussteren Ebenen, die dahinter unaussprechlich, im individuellen Empfindungs-Raum, eine kraftvolle Aufmerksamkeit bei mir erzeugt haben – sehr befreiend!!!
C.G.

Eure Annäherung gestern an den Tod hat uns schwer beeindruckt und auch gefallen. Sehr vielschichtig, herzergreifend und durchaus auch kurzweilig, vor allem aber stimmig. Also wir wollen danke sagen und Bravo!
G.M.

Ich war am Sonntag Abend bei ihrer Vorstellung im Club Voltaire – es war so toll, ich konnte mir ja nicht so recht vorstellen, was mich da erwartet… die Musik und ihr toller Gesang war so gigantisch. Ich liebe diese elektronischen Klänge, auch das Thema sterben ist so wichtig, aber keiner mag drüber sprechen …
Susanne M.

Ihr habt mit diesem Abend den Tod genau da hingeholt wo er hingehört – nämlich mitten ins Leben!
Bernd D.

Super, nur zu empfehlen…
Karin Erika Geiger

Es war toll! Vielen Dank für diesen nuancierten, gewaltigen und auch lustigen Abend, der uns wohl oder übel alle angeht! Unbedingt ansehen, wenn’s denn mal wieder geht!
Jutta Habicht

Wir sind hin und weg. Wann tretet ihr wieder auf, wir wollen dabei sein!
Manfred S.

Super gut, dass ihr drüber redet und Kunst daraus macht. Thumbs up, let´s live before we die!
Karin B.

Bravo, tolle Musik, tolle Bilder, tolle Interviews, schöne Atmosphäre, einfach geil…
Michael B.

Bin total beeindruckt, echt gut, echt gut!
Rudi G.

Eure Aufführung gestern hat mir so gut gefallen, dass ich mir auch die CD gekauft habe!! Vielen, vielen Dank! Ganz berührend und großartig, wie ihr die vielen Aspekte des Themas lebendig habt werden lassen. Sehr gerne möchte ich das noch einmal erleben.
Gila B.

Ein großes Danke an euch, es war ein beeindruckender Abend, sehr bewegende Interviews, auch die Bandbreite, die ihr da reingebracht habt. Viele schöne musikalische Momente und toll, dass ihr euch überhaupt dem Thema Tod gewidmet habt. Mir ging es so, dass ich hinterher die Präsenz von Tod und Sterben so mitten unter uns, im Leben deutlicher wahrgenommen habe.
Annerose W.

Vielen Dank für Euere gelunge, nachdenklich, traurig und fröhlich stimmende Performance in der Eberhardtskirche letzten Samstag.
Reiner W.

Besonders faszinierend empfand ich die Nähe zwischen dem Publikum und dem Geschehen auf der Bühne, was den Abend zu etwas ganz Besonderem macht.
Gunhild R.

Es hat mich sehr ergriffen. Ich fand es wahnsinnig mutig, dass Betroffene so offen über ihre Erlebnisse sprechen. Diese Personen haben meinen größten Respekt!
Werner. S

Gestern war ich zum zweiten Mal in der ganz besonders gelungenen Inszenierung von „frisch fröhlich und gesund“. Der Abend ruft wirklich starke Emotionen bei mir hervor. Lachen, weinen, Betroffenheit, hinreissend komische Überraschungen…
Theo L.

Eure Vorstellung war so einfühlsam und tiefgründig. Ihr habt es geschafft, das schwierige Thema mit Sensibilität und Respekt zu behandeln.
Patricia W. Hospiz e.V.

Der Abend war fesselnd und gleichzeitig erhebend. Ihr habt einen Raum geschaffen, der sowohl nachdenklich als auch tröstlich war.
Daniela Z.

Ich bin total beeindruckt von eurem Feingefühl…
Gisela U.

Danke… die Vorstellung hat mir eine neue Perspektive auf den Tod eröffnet.
Haylie T.

Danke nochmals für diesen so gelungenen Abend! Ich fände es ganz toll, wenn wir das in nicht allzu ferner Zeit nochmals wiederholen könnten…
Franz K, Reutlingen

Die Aufführung hat eine wunderbare Gemeinschaftsatmosphäre geschaffen. Danke…
Hanna G.

Fotos: Veronika Reichard-Bakri, Oliver Herrmann

 

 

Dem Tod muss man etwas entgegensetzen!

 

Warum ein Abend über das Sterben und den Tod?

 

Der Tod ist furchtbar, aber auch gewöhnlich. Wir begegnen ihm in unserer Kultur nur selten, auch wenn er allgegenwärtig ist. Er wird selbst in Krisenzeiten weggeschoben, nur als abstrakte Zahl einer Statistik wahrgenommen.

FRAU.BACH bringt uns mit „frisch fröhlich und gesund“ der Endlichkeit näher und macht unterschiedliche Wahrnehmungen von Sterben und Tod sichtbar.

Erzählt werden filmische und persönliche Geschichten, die samt und sonders verschiedene Menschen, verschiedene Fälle, verschiedenen Umgang mit dem Lebensende zeigen. Es geht dabei weniger um den Tod als den Mensch, der zurückgelassen wird.

 

Warum ein Abend über das Sterben und den Tod?

1. Persönliche Entwicklung:

A) Spirituelle und emotionale Reife:
Die Beschäftigung mit dem Sterben kann zu einer tiefen spirituellen und emotionalen Reife führen. Wir können dadurch ein besseres Verständnis für das Leben und seine Bedeutung entwickeln.

B) Selbstreflexion:
Der Gedanke an den eigenen Tod kann dazu führen, dass wir unsere Prioritäten überdenken, unsere Lebensziele klären und bewusster leben.

2. Familienbeziehungen:

A) Förderung offener Kommunikation:
Das offene Gespräch über den Tod innerhalb der Familie kann dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und die Kommunikation zu verbessern. Es ermöglicht auch die Klärung von Wünschen bezüglich medizinischer Entscheidungen und Bestattungspräferenzen.

B) Stärkung von Beziehungen:
Die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Tod kann dazu beitragen, familiäre oder freundschaftliche Bindungen zu stärken, indem sie ein tieferes Verständnis füreinander schafft.

C) Wertschätzung des Lebens:
Das Bewusstsein über die Begrenztheit des Lebens kann zu einer intensiveren Wertschätzung der vorhandenen Zeit und der eigenen Existenz führen. Dies kann zu einem erfüllteren Leben beitragen.

3. Gesundheitsentscheidungen:

A) Advance Care Planning:
Eine frühe Auseinandersetzung mit dem Sterben ermöglicht es Menschen, im Voraus Entscheidungen über medizinische Versorgung und Lebenserhaltung zu treffen. Dazu gehört beispielsweise die Erstellung einer Patientenverfügung.

B) Reduzierung von Angst und Unsicherheit:
Das Verständnis über den eigenen Standpunkt zum Sterben kann die Angst vor dem Unbekannten verringern und die Akzeptanz fördern.

4. Gesellschaftliche Aspekte:

A) Besseres Verständnis für Trauer und Verlust:
Eine offene Auseinandersetzung mit dem Tod fördert ein tieferes Verständnis für Trauer und Verlust in der Gesellschaft. Dies kann zu mehr Empathie und Unterstützung für Menschen in Trauersituationen führen.

B) Entlastung des Gesundheitssystems:
Wenn wir im Voraus unsere medizinischen Präferenzen klären, kann dies dazu beitragen, unnötige medizinische Interventionen zu vermeiden und das Gesundheitssystem zu entlasten.

C) Reduktion von Ängsten:
Die konstruktive Auseinandersetzung mit der Endlichkeit kann Ängste vor dem Unbekannten oder dem Tod reduzieren. Ein tieferes Verständnis kann zu einer größeren Gelassenheit im Umgang mit existenziellen Fragen führen.

5. Kulturelle und spirituelle Bereicherung:

Förderung von Ritualen und Traditionen:
Die Auseinandersetzung mit dem Tod kann die Wertschätzung für kulturelle Rituale und spirituelle Traditionen stärken, die helfen können, den Übergang vom Leben zum Tod zu begleiten.

Presse

 

»Schon der Titel »frisch fröhlich und gesund« lässt vermuten, dass sich seine Urheber nicht an den üblichen Umgang halten mit einem Tabu-Thema, das ausnahmslos jeden ereilt«

»Für mich ist das ein einmaliges Programm«

»Wunderbar, dass diese kulturelle Veranstaltung eine niederschwellige Berührung mit dem Tabu-Thema ermöglicht«

»… Lacher im Saal. Wieder Musik. So weit so harmlos. Doch so bleibt es nicht«

»Mit Musik, die das Dunkle des Themas greifbar macht. Aber auch tröstet«

»Sirenenmusik und Skelett-Tanz, der Tod als morbides Spektakel«

»Tabus im Rampenlicht«

»Der Tod im Show-Format«

»Wer denkt, dass der große Schnitter da eben mal kabarettistisch weggewitzelt wird, der irrt«

»Einmal verbandeln sie sich musikalisch-textlich lieber mit dem Mond, Thomas Maos miaut ganz leise im Glissando, Hubl Greiner schlägt auf die Trommel, ein Stimmungsbild wie ein Gedicht«

»In diesem nicht ganz zu fassenden, atmosphärisch starken Genre ist irgendwo eine Marchingband aufgehoben, die traditionell zu Trauermärschen spielt. Die Musik kann aber das Marschieren auch mal lassen…«

»Die Filminterviews, die den Abend strukturieren, sind aus verschiedenen Gründen heraus großartig.«

Viten

 

Silvia Pfändner
Gesang, Trompete, Sprache, Texte, Regie

Die Sängerin, Stimmkünstlerin und Schauspielerin bringt ihr ureigenes musikalisches Labyrinth auf die Bühne, bei dem nicht nur die pure Schönheit des Klanges im Vordergrund steht. Mit vielgestaltigen Klangfärbungen, rhythmischen Nuancen und dadaistisch anmutenden Sprachfragmenten verbindet sie ihren Gesang mit dem Theater. Silvia Pfändner war Ensemblemitglied am Landestheater Tübingen und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg im Bereich Neue Musikformen. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.
www.silviapfaendner.de

Thomas Maos
Gitarre, Elektronik, Komposition, Sprache

Der Klangkünstler, Gitarrist und improvisierende Komponist bewegt sich zwischen populärer und experimenteller Musik. Seine Solo CD „glühen“ ist auf der Longlist und für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2021 nominiert. Sein internationales CAMP Festival für visual music wurde u.a. 2013 auf die Kunstbiennale nach Venedig eingeladen. Für das aktuelle Projekt erhielt Thomas Maos das Stipendium „zur Förderung der künstlerischen Praxis“ vom MWK Baden-Württemberg.
www.elektrogitarre.de

Hubl Greiner
Schlagzeug, Elektronik, Filme, Sprache, Regie

Hubl ist ein musikalischer Grenzgänger, der sich mit Lust über den Abgrund beugt und manchmal auch weiter. Neben FRAU.BACH kennt man ihn als ehemaligen Kopf der deutschen Kult-Band THE BLECH, sowie als Musiker und Produzent zahlreicher Projekte. Der unkonventionelle Schlagzeuger und Filmemacher wurde 2 Mal auf die „documenta“ eingeladen und hat 11 Dokumentarfilme und über 60 CD´s veröffentlicht.
www.hubl.com

Veronika Reichard-Bakri
Dramaturgie

Veronika hat das Stück dramaturgisch begleitet. Sie ist freischaffende Regisseurin, Schauspielerin und Theaterpädagogin BuT. Sie arbeitet interdisziplinär an der Schnittstelle von Theater, kontemporärem Clownspiel und Nouveau Cirque. Engagements u.a. am Staatstheater Hannover, Münchner Kammerspielen und Landestheater Tübingen. Bild und Groteske geben sich in Ihren Inszenierungen die Hand. Für das Projekt erhielt sie das Stipendium „zur Förderung der künstlerischen Praxis“ vom MWK Baden-Württemberg.

Ralf Wenzel
Technische Leitung

Seit 1984 bekleidet Ralf die Position des technischen Leiters und Bühnenbildners für eine breite Palette von Theaterprojekten und Live-Club-Veranstaltungen. Dazu zählen der Club Voltaire in Tübingen, das „Tübinger Festival“ sowie diverse weitere Veranstaltungsorte. Wenzel ist ein erfahrener und kreativer Lichtdesigner, Tonmeister und Bühnentechniker. Seine Expertise erstreckt sich auch auf die Anwendung innovativer Technologien für Live-Aufführungen.

Spielorte

 

„frisch fröhlich und gesund“ wird seit 2021 in folgenden deutschsprachigen Veranstaltungsorten aufgeführt:

– Theaterhäusern
– Kirchen
– Kulturzentren
– Live-Clubs
– Kirchentagen
– themenbezogenen Festivals
– Veranstaltungen von TrauerbegleiterInnen
– etc.

Trailer Kindertotenlied

 

CD Verkauf

 

Die Live-CD ist erhältlich unter: email hidden; JavaScript is required

 

 

FRAU.BACH bedankt sich herzlichst bei allen interviewten Menschen für ihre Teilnahme

 

 

Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms Neustart Kultur. Gefördert von Lichtblick Konstanz und HEUTE.film.

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