FRAU.BACH

FRAU.BACH

Musikalische, filmische und künstlerische Interventionen
abenteuerlustig – augenzwinkernd – charmant rebellisch

 

FRAU.BACH verbindet künstlerische Neugier mit starken Bildern, emotionalen Erzählungen und einer Musik, die direkt berührt. Ihre Performances sind forschend im Ansatz, aber durch eine lebendige, sinnliche Form des Erzählens immer auch unmittelbar erfahrbar. Sie verwandeln persönliche Erfahrungen in Werke voller Kraft und Nähe – zugänglich, überraschend, witzig und poetisch-sinnlich. 

FRAU.BACH verwebt Musik, Film, Performance und persönliche Geschichten über Tod, Glauben, Herkunft oder Ost-West-Identität. Sie wagen einen neuen, unerwarteten Blick auf die Musik Johann Sebastian Bachs oder widmen sich radikalen Klangexperimenten und non-algorithmischen Klängen. Ihr neuestes Projekt ist eine Zeitreise zu den Klängen der Kindheit, in der ihre Erinnerungen zu lebendigen, sinnlich erfahrbaren Klanglandschaften werden. Dabei überraschen sie mit einer Mischung aus Rembetiko, Blues und Elektro – zu der auch gerne getanzt wird.

FRAU.BACH zieht das Publikum hinein in eine Reise, die Türen zu neuen Blickwinkeln öffnet, die Sinne schärft und mit überraschender Leichtigkeit Freude stiftet.

 

Silvia Pfändner gesang, vocal processor, trompete, akkordeon, ukulele, texte, performance
Thomas Maos gitarre, bouzuki, dobro, mandoline, FX, performance
Hubl Greiner laptop, schlagzeug, film, performance

 

FRAU.BACH

Foto: Holger Edmaier, 2018

ÜBERBLICK

Projekt 1 – Klänge der Kindheit

FRAU.BACH hat heimlich mit Attwenger, Ry Cooder und Massive Attack geprobt! Eine groovig-tanzbare Mischung aus orientalisch gefärbten Voralpenklängen, Elektrobeats, Rembetiko-Impulsen, Blues etc. Trompete, Akkordeon, Dobro, Bouzuki, Gesang und Laptop verweben sich mit Samples und Loops zu einem energetischen Sound. Dazu erzählt die Band sehr persönliche Geschichten über die Klang-Erinnerungen der Kindheit. Mehr

Projekt 2 – frisch fröhlich und gesund

Ein Projekt über den Tod und das Sterben, über das Bleiben und die Brüche des Lebens. Mit einem Schnaps der brennt und Musik, die nach Erde, Rauch und Tränen schmeckt! Filme, persönliche Erfahrungsberichte und fragile Schicksale werden mit einer erdig-bluesigen Klanglandschaft verbunden: Trauermärsche, Marchingband-Elemente, jazzige Passagen, markante Stimmen, schamanisch anmutende Trommeln, gesampelte Streicherfetzen und tranceartige Rhythmen zwischen Verzerrung und Sphärik. Mehr

Projekt 3 – MAUL HALTEN!

Eine radikale Auseinandersetzung mit Johann Sebastian Bach. Die Aufführung versteht sich als Versuchsanordnung, die nicht nach einer „richtigen“ Interpretation sucht, sondern nach einem Dialog zwischen Klang, Erinnerungsflüchtigkeit und Spontaneität. Bachs Musik wird so transformiert, dass verborgene Strukturen hörbar werden – bis hin zur Dehnung einer einzigen Sekunde auf eine Stunde. Mehr

Projekt 4 – Non-algorithmic Songs

Musik als Existenzform: frei von Vorgaben, Mustern oder Zielen. Klänge entstehen im Moment, ohne funktionale Absicht, und öffnen einen Raum jenseits von Kontrolle und Erwartung. Das Publikum wird Teil des Zuhörens, Teil des Prozesshaften, Teil eines Klanggeschehens ohne feste Form. Mehr

Projekt 5 – OST WEST Begegnungen

Künstler*innen aus Ost- und Westdeutschland treffen in Performances zwischen Musik, Literatur und Kunst aufeinander. Die Reihe schafft Räume für Austausch, Reibung und gemeinsame Experimente. Im Mittelpunkt stehen Dialog, Verbindung und die Sichtbarmachung kultureller Vielfalt. Mehr

Projekt 6 – Das Lied der Dinge (work in process)

Eine filmisch-musikalisch-künstlerische Intervention über die Frage, wie Hören und Sehen miteinander in Beziehung treten können. Musik und Film werden nicht nur nebeneinandergestellt, sondern aktiv verknüpft. Das Projekt entsteht in einem interaktiven Forschungslabor und verbindet Klangkunst, Videokunst, Installation und neue mediale Ansätze. Mehr

Projekt 7 – Ich GLAUBE nicht, ich GLAUBE schon

Eine Musikperformance über Sehnsucht und Zweifel im Kontext des christlichen Glaubens. FRAU.BACH verbindet Eigenkompositionen, Kirchenmusik-Splitter und performative Rituale zu einem Abend zwischen Musik, Theater und Performance, der Fragen nach Glauben, Halt und Ambivalenz nachspürt. Mehr

Projekt 8 – Mei Mutter Mag Mi Net – Volkslieder zersingen

FRAU.BACH interpretieren alte (deutsche) Volkslieder auf ihre eigene Weise: Die Musiker*innen entwerfen und realisieren klangliche Gestaltungen aus historischer Perspektive und hauchen den widerspenstigen, ungewohnten und oft herzzerreißenden Liedern fernab des bierschunkelnden Schlagers neues Leben ein. Mehr

 

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